Ermöglichungspastoral

Den Glauben ermöglichen – Pädagogische Grundlagen pastoralen Handelns

Wie kann pastorale Arbeit zukunftsfähig gestaltet werden? Welche Zielgruppen und Milieus kann und will Kirche heute und in Zukunft erreichen? Welche Kompetenzen brauchen die Haupt- und Ehrenamtlichen, die Pfarrei und Kirche weiterentwickeln wollen und sollen? Als Pädagogin, die als Bildungsreferentin in der katholischen Kirche gearbeitet hat, beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit diesen Fragen. Mein Fokus liegt dabei auf den Potenzialen, die die Pädagogik für die pastorale Arbeit bereit hält. Vieles, was Hauptamtliche in den Einrichtung, Pfarreien und Verbänden tun, beruht neben den theologischen auch auf pädagogischen Grundlagen. Dieser zweiten Säule der pastoralen Arbeit wird jedoch zu wenig Beachtung geschenkt. Ernst Leuninger und Joachim Eckart haben mit dem Ansatz der Ermöglichungspastoral in den 1980er/1990er Jahren einen ersten Versuch unternommen, theologische und pädagogische Aspekte zusammenzuführen. Sie beziehen sich dabei auf den mystagogischen Ansatz Karl Rahners und den systemischen Ansatz der Ermöglichungsdidaktik nach Rolf Arnold. Diesen Ansatz gilt es heute weiterzuentwickeln, damit kirchliche Mitarbeiter*innen befähigt werden, Menschen auf einer theologisch fundierten Grundlage in ihrer Selbst- und Menschwerdung zu begleiten und zu unterstützen.

zum Weiterlesen: Ulrike Gerdiken – Eine Einführung in die Ermöglichungspastoral